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 Juli 2011

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis
- vielleicht ist keines da.

Franz Kafka

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 April 2008

Geh endlich weiter als dein Auge reicht
und iss nicht nur die Kost
die dir zu Essen angetragen ...

Christina Langenberg

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 März 2008

Auf alle Fälle führt die Hoffnung weiter als die Furcht.

Ernst Jünger

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 Januar 2008

Ob Du denkst Du kannst es, oder Du kannst es nicht - in beiden Fällen hast Du recht.

Henry Ford

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Weihnachtsgruss 2007

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 Dezember 2007

Oft und viel zu lachen,
den Respekt intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern zu gewinnen, sich die Anerkennung ehrlicher Kritiker zu verdienen und den Verrat falscher Freunde zu ertragen,

Schönheit zu schätzen wissen, im Anderen das Beste zu sehen,

die Welt, wenn man aus ihr scheidet, ein wenig besser zurückzulassen, sei es durch ein gesundes Kind, einen Garten oder durch die Behebung eines sozialen Missstandes,

zu wissen, dass man mit seinem Leben auch nur einem einzigen Menschen das Atmen erleichtert hat, das heißt: Erfolg zu haben

Ralph Waldo Emerson

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 November 2007

Die Kommunikationen erzeugen Wirklichkeiten mannigfachster Art. Und die Wirklichkeit also wird von uns konstruiert. Und das ist für viele, für viele Menschen völlig unannehmbar. Das ist ein wieder aufgewärmter Nihilismus, die Leugnung jeder Ordnung, jedes Wertes im Leben. Das ist es keineswegs. Meine Damen und Herren, wer wirklich zu der Einsicht durchbräche - und ich habe nur zwei Personen getroffen in meinem Leben, die das scheinbar fertiggebracht haben - wer zu der Einsicht durchbräche, dass er der Konstrukteur, der Architekt seiner eigenen Wirklichkeit ist, der würde sich durch drei Eigenschaften auszeichnen:

Er wäre vor allem frei. Denn wer weiß, dass er seine Wirklichkeit selbst schafft, kann sie jederzeit anders gestalten.

Zweitens wäre ein solcher Mensch im tiefsten ethischen Sinne verantwortlich, verantwortungsbewusst. Denn wer weiß, dass er sich die Wirklichkeit selbst schafft, dem steht die einfache Ausrede, in Sachzwängen oder Haltungen anderer Menschen [gefangen zu sein (Satz vervollständigt durch Chr. Sturm)], nicht mehr als Ausrede zur Verfügung.

Und drittens wäre er wahrhaftig konziliant. Denn wer weiß, dass er sich die Wirklichkeit selbst schafft, muss mit Fug und Recht jedem anderen dieselbe Sache zuschreiben oder ermöglichen.

Aber es ist nicht leicht, dort anzukommen. Und ich möchte zum Schluss nur noch Wittgenstein erwähnen, der einmal sagte: "In unseren besseren Stunden wachen wir soweit auf, dass wir erkennen, dass wir träumen."

Paul Watzlawick, Aus einem Vortrag im Rahmen einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung von Paul Watzlawick und Peter Troy,
Link zur CD auf www.topos-online.at


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 Oktober 2007

Es wird verfügt, dass Geld niemals die Sonne des kommenden Morgens kaufen kann. Verbannt aus der großen Truhe der Angst wird es sich in ein brüderliches Schwert verwandeln, um das Recht zu singen und das Fest des geborenen Tages zu verteidigen.

Thiago de Mello


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 September 2007

Es wird verfügt, dass der Mensch ein Tier ist, das liebt, und dass er dadurch schön ist, viel schöner als der Morgenstern.

Thiago de Mello


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 Januar 2007

Management ist die Kunst, Verantwortung zu tragen, persönliche Risiken einzugehen und andere Menschen zu führen, und zwar nicht kraft der eigenen hierarchischen Position, sondern kraft der überzeugenden und taeglich neu zu beweisenden Leistung.

Daniel Goeudevert


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 Im Januar 2005 wieder neu belebt - nicht nur mit Zitaten

Leben heißt, den Stößen der Welt zu antworten und mehr als einmal am Tag dem untreu zu werden, was man sich vorgenommen hat.

Alain


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 März 2004

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muß man es aber vorwärts.

Sören Kierkegaard


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 Februar 2004

Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen.

Kurt Tucholsky


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 Januar 2004

Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.

Franz Liszt


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 Juli 2003

Sprechen Sie erst, wenn der andere wenigstens drei Sekunden schweigt. Strafen Sie sich selbst, wenn Sie jemand unterbrechen.

Rupert Lay


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 Juni 2003

Es kann geschehen, daß man hinfällt. Unverzeihlich ist nur, wenn man liegenbleibt.


Winston Churchill


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 Mai 2003

Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind, unsterblich, wo wir lieben.


Karl Jaspers


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 April 2003

Der magische Bereich des Imaginären ist eben Phantásien, in das man ab und zu reisen muss, um dort sehend zu werden. Dann kann man zurückkehren in die äußere Realität, mit verändertem Bewusstsein, und diese Realität verändern oder sie wenigstens neu sehen und erleben.


Michael Ende


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 März 2003

Preisfrage

Wer hat eigentlich jene seltsame Logik salonfähig gemacht, Krieg könne Frieden sichern?


ausnahmsweise von mir, Christine Sturm


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 Februar 2003

Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.


Seneca


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 Januar 2003

Nur wer von einer besseren Welt wenigstens träumen kann, gewinnt die Kraft für ihre Verwirklichung.


Iring Fetscher


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Allen Besuchern dieser Seite ein anregendes
und perspektivenreiches Jahr 2003!

Sektflasche

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 Dezember 2002

"Schließlich will ich noch bemerken, daß keine Regierung in so hohem Grade Bürgerkriegen und inneren Erschütterungen ausgesetzt ist als die Demokratische oder Volksregierung, weil keine andere so heftig und so unaufhörlich nach Veränderung der Form strebt und keine mehr Wachsamkeit und Mut zur Erhaltung ihrer bestehenden Form verlangt. Namentlich in dieser Verfassung muß auch der Staatsbürger mit Kraft und Ausdauer sich waffnen und jeden Tag seines Lebens im Grund seiner Seele nachsprechen, was ein eldler Woiwode aus dem Polnischen Reichstage sagte: Malo periculosam vitam quam quietum servicium.
Weißt du, was das heißt, Lotte?
Nein.
Ich ziehe eine gefahrvolle Freiheit einer ruhigen Knechtschaft vor."


Hölderlin, zitiert aus Peter Härtlings biographischem Hölderlinroman


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 November 2002

Seinen Garten zu pflegen und Bäume zu bewässern,
das ist die Politik des einfachen Mannes.


Pan Yue, Reimprosa vom müßigen Verweilen


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 Oktober 2002

Ich hörte, daß es in der Welt mehr Zeit als Verstand gibt,
aber daß uns die Augen zum Sehen gegeben sind


Ingeborg Bachmann, Was ich in Rom sah und hörte


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 September 2002

Wenn du am Morgen erwachst,
denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist,
zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.

Mark Aurel


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 August 2002


Peter Busch, Stabilität
Peter Busch, Stabilität

Mystik ist die Sicherheit im Wanken.
Der Glaube im Untergang.
Das Licht am Ende des Tunnels.
Das Innewerden des Unbegreiflichen.
Mystik ist un-bedingte Stabilität.


© Peter Busch, Neuss, http://www.thomas-von-kempen.de/


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 Juli 2002

Daß wir die Wirklichkeit nicht finden, sondern erfinden, ist für viele Menschen schockierend. Und das Schockierende daran ist, daß wir - nach der Auffassung des radikalen Konstruktivismus - von der wirklichen Wirklichkeit (wenn es die überhaupt gibt) immer nur wissen können, was sie nicht ist. Im Zusammenbrechen unserer Wirklichkeitskonstruktionen erst erfahren wir, daß die Welt nicht so ist.
...

Etwas bildhafter wäre folgende Analogie:
Ein Kapitän hat in einer stürmischen, dunklen Nacht eine Meeresenge zu durchfahren, die er nicht kennt, für die er keine Seekarten besitzt und die keine Navigationshilfen wie Leuchtfeuer usw. hat. Unter diesen Umständen sind nur zwei Dinge möglich: Entweder er fährt auf eine Klippe auf und verliert Schiff und Leben. Im letzten Augenblick seines Lebens wird ihm klar, daß die Wirklichkeit dieser Meeresenge nicht so war, daß sein Kurs nicht den Gegebenheiten dieser Meeresenge entsprach. Oder aber er erreicht das offene Meer, dann weiß er nur, daß sein Kus paßte, aber nicht mehr. Er weiß nicht, ob es nicht einfachere, kürzere Durchfahrten gegeben hätte als die, die er blind gewählt hat. Und er weiß auch nicht, wie die wirkliche Beschaffenheit der Meeresenge war.


Paul Watzlawick, Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns


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 Juni 2002

Nichts ist so gut verborgen
wie das Offensichtliche,
nichts so rätselhaft wie das,
was alle gesehen und miterlebt haben.


Nils Minkmar, Es geschah am hellichten Tag, FAZ Nr. 20, 19. Mai 2002


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 Mai 2002

99.
Grund zur Freude
Daß mehr wird,
was ich mit anderen teile.
daß mich,
was ich allein habe,
nicht freut.
Der Mund des Gastes
macht den Wein gut.


Martin Walser, Der Grund zur Freude


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 April 2002

Alles
ist möglich
wenn ich's mir
möglich mache es zu
ermöglichen.


Peter Ebner


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 März 2002

Jenes,
das die Weisheit
aufbaut,
- reißt die
Dummheit wieder ein!


Alexander Saga


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 Februar 2002

Fragen an Leute, die Wahlreden halten:

Wo arbeiten Sie? Wo arbeitet Ihr Geld?
Warum arbeiten Sie nicht, wo Ihr Geld
arbeitet? Ist es zu laut dort? Zu schmutzig?
Oder verdient man dort zu wenig?


Martin Walser


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 Januar 2002

Es wird verfügt, dass jeder Wochentag,
auch der Dienstag, der aschfarbenste,
das Recht hat, sich in einen Sonntagmorgen zu verwandeln.


Thiago de Mello


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 Dezember 2001

Betrachte nun als Beispiel die Aspekte des Dreiecks. Das
Dreieck

Dreieck


kann gesehen werden: als dreieckiges Loch, als Körper, als geometrische Zeichnung; auf seiner Grundlinie stehend, an seiner Spitze aufgehängt; als Berg, als Keil, als Pfeil oder Zeiger; als ein umgefallener Körper, der (z. B.) auf der kürzeren Kathete stehen sollte, als ein halbes Parallelogramm, und verschiedenes anderes.

Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen

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